Karrierewege sind so individuell wie die Menschen, die sie gehen. Wir zeigen dir, wie Arbeiten bei Cegeka wirklich aussieht – authentisch und aus der Perspektive unserer Teams, damit Du ein Gefühl dafür bekommst, ob wir zu dir passen und Du zu uns.
Du möchtest Dich fachlich weiterentwickeln?
Bei uns geht das unkompliziert: Du suchst Dir die passende Weiterbildung aus – online oder vor Ort – und wir
übernehmen die Organisation.
Wichtig ist nur, dass die Inhalte zu Deinem Fachgebiet passen. So kannst Du Dein Wissen gezielt erweitern,
neue Perspektiven entdecken und Deinen eigenen Weg gehen. Du bestimmst die Richtung – wir stellen Dir die
richtigen Tools bereit.
Für uns ist Lernen kein Muss, sondern ein Privileg, das uns als Team und Unternehmen gemeinsam wachsen lässt.
Alexandra Iancu
IT Consultant
Manchmal entscheidet ein einziger Schritt über einen ganzen neuen Lebensweg. Alex hat diesen Schritt gewagt: von Bukarest nach Köln, mitten hinein in ein neues Land, eine neue Kultur und ein neues Arbeitsumfeld. Was mit einem Projektbesuch in Düsseldorf begann, wurde zu einer beruflichen und persönlichen Reise, die sie bis heute prägt.
Liebe Alex, wenn Du mal ein bisschen zurückblickst. Kannst Du uns erklären, was der ausschlaggebende Punkt für Dich war, nach Deutschland zu kommen?
Ich habe für Cegeka in Bukarest gearbeitet in einem deutschen Projekt. Daher war ich auch ab und zu in Düsseldorf. Ich fand die ganze Umgebung toll und die Kollegen waren sehr nett und haben mich super aufgenommen. Als dann das Angebot von Cegeka Deutschland kam, war es für mich selbstverständlich, dass ich das mache.
Wie war es für Dich, in ein doch relativ fremdes Land zum Arbeiten zu kommen?
Am Anfang war es natürlich sehr schwer, die ersten Monate waren anstrengend und ich war am Ende des Tages wirklich erschöpft. Bei der Arbeitskultur musste ich mich anfangs anpassen. Aber die Kollegen haben mir geholfen, bestimmte Sachverhalte zu verstehen – sprachlich und inhaltlich – Cegeka ist ja eine internationale Firma, dadurch hatte ich es sicherlich leichter. Aber ich bin gleich zu Beginn in ein Krankenversicherungsprojekt eingestiegen. Das System in Rumänien ist ganz anders. Da musste ich schon sehr viel lernen.
Das heißt beruflich war es für Dich aufgrund der Kollegen einfach Dich wohlzufühlen. Hast Du Dich sonst gut aufgenommen gefühlt, also auch auf privater Ebene?
Am Anfang war es natürlich schwer reinzukommen, Menschen kennenzulernen, einen Freundeskreis aufzubauen. Aber ich kann nicht sagen, dass ich lange Probleme hatte. Es dauert ein bisschen und kann auch mal einsam sein. Aber mit Geduld schafft man das.
Warst Du mal an einem Punkt, an dem Du Deine Entscheidung nach Deutschland zu kommen in Frage gestellt hast?
Nein. Aber ich hatte manchmal ein bisschen Heimweh. Für mich ist es schon wichtig, dass ich weiterhin regelmäßig nach Rumänien fahren und meine Familie und Freunde besuchen kann. Ich habe mich in Deutschland beruflich und persönlich entwickelt, aber ich kann mir auch vorstellen irgendwann wieder nach Rumänien zu ziehen. Bereut habe ich es aber nie.
Was waren die größten Herausforderungen, die Du überwinden musstest, um Dich zurechtzufinden?
Womit ich auch heute noch Probleme habe, sind unterschiedliche Mundarten und
Dialekte, also Bayrisch oder Kölsch. Aber damit haben ja auch viele Deutsche Schwierigkeiten.
Privat war es die Kultur. Wir sind geografisch zwar nicht so weit weg voneinander, aber es gibt trotzdem
sehr viele Unterschiede. Eine sehr große Herausforderung sind deutsche Witze.
Die versteht man oft nicht, wenn man nicht hier aufgewachsen ist: Ich glaube das ist sehr schwer, egal in
welches Land man geht.
Jetzt bist Du schon fast neun Jahre hier, hat Dich das persönlich verändert?
Ich glaube, ich habe ziemlich viel von der deutschen Kultur übernommen. Wenn ich
jetzt in Rumänien bin, denke ich mir oft: „Warum machen Sie das so, das könnte doch anders gemacht werden.“
Besonders, wenn man mit staatlichen Einrichtungen kommuniziert.
Was ich von den Deutschen übernommen habe, ist Pünktlichkeit. Wenn ich mich jetzt in Rumänien mit Freunden
treffe, die sich verspäten… Das kann ich nur schwer akzeptieren. Und dann ist da die Liebe für diese
unterschiedlichen Arten von Brot, die ich in keinem anderen Land gesehen habe!
Hast Du einen Ratschlag für jemanden der in einer ähnlichen Situation ist?
Es braucht Mut und Motivation, aber man sollte die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung wahrnehmen. Es ist eine große Herausforderung. Aber der gegenseitige Austausch ist immer für beide Seiten ein Gewinn.
In unserem Fachbereich Aviation IT zählen Verfügbarkeit, Präzision und echtes Teamwork. Wir haben Kostas, unseren Director of Aviation IT Solution & Services gebeten zu erzählen, was das Arbeiten im Aviation‑Umfeld besonders macht und welche Menschen gut in dieses Feld passen.
Wie bist Du zu Cegeka gekommen und was ist heute Dein Verantwortungsbereich?
2009 bin ich von einem anderen großen Unternehmen zu Cegeka gekommen. Hier arbeite ich jetzt im Bereich Aviation IT Solution & Services und bin als Director of Aviation IT Solution & Services für unseren Kunden Lufthansa verantwortlich. Höchste Verfügbarkeit der IT ist für Fluggesellschaften geschäftskritisch und hat oberste Priorität. Zugleich spielen auch Kosteneffizienz und -transparenz eine große Rolle. Gemeinsam mit meinem zurzeit 75 Mitarbeiter umfassenden Team kümmere ich mich um alle bei uns beauftragten Leistungen unseres Kunden. Das heißt, die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarungen und die Sicherstellung einer kontinuierlich hohen Effizienz und Qualität der Prozesse. Darüber hinaus bin ich auch für die strategische Kundenentwicklung verantwortlich, um weitere Geschäftsfelder zu erschließen.
Was macht Deinen Arbeitsalltag im Aviation-Bereich aus?
In meinem Job schätze ich die große Abwechslung, im Aviation-Bereich ist kein Tag wie der andere. Es gibt immer neue Herausforderungen und auch die Verantwortung für mein Team hat zur Folge, dass mir so schnell nicht langweilig wird. Nicht zuletzt sorgt unser primärer Auftrag als IT-Dienstleister, nämlich den Kunden bei der digitalen Transformation zu unterstützen, dafür, dass ich mich in einem turbulenten Alltag bewege, indem wir alle daran arbeiten, unsere Denk- und Arbeitsweisen permanent agiler zu gestalten.
Was schätzt Du besonders an Cegeka als Arbeitgeber?
Hinsichtlich der „weichen Faktoren“ honoriere ich bei Cegeka die tolle Arbeitsatmosphäre, das sehr gute Verhältnis mit der Geschäftsführung, die lösungsorientierte Einstellung aller Mitarbeiter und die kurzen Dienstwege. Neue Mitarbeiter, die sich in dieser Umgebung wohlfühlen und selbst eine hohe Kundenorientierung, interkulturelle Kompetenz und selbstständiges Arbeiten mitbringen, werden von uns jederzeit gesucht.
Konstantinos Mitsis
Director of Aviation IT Solution & Services
Cathy
Cathy
Senior Consultant
Weiterentwicklung passiert bei uns nicht nebenbei. Unsere Senior Consulterin Cathy zeigt, wie Lernen in der Praxis aussieht: individuell, unterstützt durch Teamleads und eng verzahnt mit den eigenen beruflichen Zielen. Dabei spielen Vertrauen und Freiraum eine große Rolle!
Warum hast Du dich für Weiterbildungen entschieden?
Ich wollte meine Skills für mein aktuelles Projekt ausbauen – und generell glaube ich daran, dass man in der IT nie aufhört zu lernen. Auch wenn es zeitaufwendig ist: Die Weiterentwicklung hat sich absolut gelohnt und mich fachlich wie persönlich enorm vorangebracht.
Welche Weiterbildung hat dich zuletzt am meisten weitergebracht?
Ich mache aktuell die „Professional Business Analyst“-Weiterbildung. Besonders der Data-Analyst-Block war ein Gamechanger, weil ich das Gelernte direkt anwenden konnte – zum Beispiel beim Erstellen von Power-BI-Reports. Dadurch kann ich in meinem Team viel aktiver mitarbeiten.
Wie wählst Du passende Weiterbildungen gemeinsam mit Deinem Lead aus?
Mein Lead Peter unterstützt mich enorm. In unseren wöchentlichen Abstimmungen haben wir gemeinsam entschieden, welche Skills für mich und das Projekt sinnvoll sind. Er begleitet mich aktiv – sogar beim Feinschliff meiner Abschlussarbeit. Diese Art von Mentoring motiviert mich sehr und ist auch sehr wichtig, nach meiner persönlichen Meinung.
Hat dich das Vertrauen überrascht, dass Du für Deine Weiterbildung bekommen hast?
Ja! Es gab viel Flexibilität und kein Mikromanagement. Das Vertrauen, meine Lernzeit selbst zu organisieren, hat mich zusätzlich motiviert. Am Ende konnte ich sogar eine Top-Bewertung erreichen.
Wie integrierst Du Lernen in Deinen Job?
Das erfordert Disziplin. Ich habe feste Lernzeiten am Abend eingeplant und versucht, kontinuierlich dranzubleiben, um Stress am Ende zu vermeiden. Begeisterung hilft – wenn man im Flow ist, lernt man fast automatisch weiter.
Dein Tipp an KollegInnen, die sich weiterentwickeln wollen?
Such dir ein Thema, das dich wirklich interessiert, und achte darauf, dass es dir auch im Job etwas bringt. Wenn man Wissen direkt anwenden kann, bleibt es besser hängen – und Weiterentwicklung macht dann wirklich Spaß.
IT verändert sich – und mit ihr die Menschen, die sie gestalten. Stephen ist seit 2018 bei Cegeka und hat zuvor in unterschiedlichen Rollen in der IT gearbeitet. Im Interview spricht er darüber, warum Generalisten immer wichtiger werden, wie KI die Arbeit verändert und welche Fähigkeiten IT‑Profis in Zukunft wirklich weiterbringen.
Stephen, Du bist seit 2018 bei Cegeka – wie hat sich Dein Karriereweg entwickelt?
In den letzten 35 Jahren habe ich viele berufliche Stationen durchlaufen – von der Forschung über acht Jahre Bundeswehr bis hin zu Positionen als Softwareentwickler, Projektleiter, Architekt, Coach und Geschäftsführer. Ich war in Branchen wie Telekommunikation, Automotive und Versicherung tätig. Seit 2016 war ich freiberuflich (u.a. auch mit der Cegeka) unterwegs und 2018 bin ich schließlich zu Cegeka in die Festanstellung gewechselt.
Und was machst Du heute bei Cegeka?
Von der Position und meinem Hauptaufgabenfeld her bin ich Enterprise-Architekt und Berater. Diese Rolle ist meine Basis, um als Generalist eingesetzt zu werden. Soll heißen, ich vereine unterschiedliche Rollen – von Prozessberatung über Enterprise- und Softwarearchitektur bis zur Entwicklung, allgemeiner Beratung und zum Coaching. Genau diese Mischung aus Perspektiven und Fähigkeiten ist für mich das ideale Arbeitsmodell.
Das klingt eher untypisch in der IT – oder?
Ja, viele IT-Rollen sind heute noch stark spezialisiert, aber ich halte das nicht mehr für zeitgemäß, vor allem in eher seniorigeren Rollen. Der Blick über den Tellerrand wird immer wichtiger. Wer sich ausschließlich auf klassische IT-Themen wie Administration oder nur auf eine Programmiersprache fokussiert, läuft Gefahr, dass das Wissen veraltet beziehungsweise es überholt wird. Technologien entwickeln sich heutzutage schnell weiter oder neue entstehen, wie zum Beispiel die Entwicklung der KI aufzeigt. Und wer sich nicht mitentwickelt, bleibt zurück.
Was sind Deiner Meinung nach die Vorteile eines breiten Skillsets?
Zum einen bleibt man anpassungsfähig – sowohl fachlich als auch im Hinblick auf neue Technologien oder Kundenbedürfnisse. Zum anderen bringt es Abwechslung und verhindert Stagnation. Außerdem entsteht so Mehrwert in ganz unterschiedlichen Bereichen – nicht nur in der IT, sondern auch darüber hinaus.
Gibt es auch Nachteile, wenn man kein Spezialist ist?
Natürlich. Manchmal fehlt die Tiefe in einem bestimmten Bereich, was in hochspezialisierten Projekten ein Nachteil sein kann. Auch passen Generalisten nicht immer in klassische Jobprofile. Aber gerade in dynamisch arbeitenden Unternehmen ist Vielseitigkeit oft ein echter Pluspunkt.“
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in dieser Entwicklung?
KI verändert die IT-Branche (aber nicht nur diese) massiv. Systeme wie Copilot können bereits heute Code generieren, ohne dass ein Entwickler bzw. eine Entwicklerin noch viel mitwirken muss. Die Rolle des klassischen Programmierers wird sich daher verändern. Wer nur programmiert, wird es auf Sicht schwerer haben. Deshalb ist es wichtig, das eigene Profil breiter aufzustellen – technisches Know-how ist wichtig, aber genauso das Verständnis von Prozessen, Architekturen, Kunden und Geschäftsmodellen.
Du hast auch selbst ein Unternehmen gegründet – wie hat Dich das geprägt?
Eine eigene Firma erweitert den Horizont enorm. Man beschäftigt sich plötzlich mit Themen wie Finanzen, Strategie, Personalführung – weit über die IT hinaus. Gerade bei Unternehmensgrößen von 10 bis 30 Mitarbeitenden ist man neben seinen fachlichen Themen mit vielen neuen Themen konfrontiert. Das hat meine Perspektive auf Arbeitsweisen und Führungsaufgaben stark verändert – und es hat mir gefallen – und vielleicht hat mich das auch verändert, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich mal ein richtiger „Nerd“ war.
Zum Schluss: Welche Tipps gibst Du anderen IT-Profis mit auf den Weg?
Bleibt neugierig und offen für Neues. Fördert Eure persönliche Entwicklung und
etabliert Euch auch ein wenig als Allrounder, oder schaut zumindest einmal nach links und rechts. Die Reise
geht genau in diese Richtung: weg von der reinen Spezialisierung hin zu vielseitigen IT-Experten, die nicht
nur coden, sondern auch beraten, mitdenken und gestalten können. Dabei helfen moderne agile Methoden und vor
allem Konzepte wie zum Beispiel DevSecOps. Das macht euch langfristig erfolgreich!
Stephen Reindl
Lead Architect