Wir bieten verschiedene Arbeitsmodelle – von Minijob, Praktikum
und Ausbildung bis hin zu Teil‑ und Vollzeit, Freelancing, Arbeitnehmerüberlassung sowie Remote‑ und
Office‑Work. Warum?
Weil Menschen unterschiedlich sind – und weil modernes Arbeiten Flexibilität braucht.
Du findest bei uns das Modell, das zu Deinem Leben, Deinen Zielen und Deiner aktuellen Situation passt. Egal
ob Du erste Erfahrungen sammeln, Dich weiterentwickeln oder langfristig ankommen möchtest – wir haben die
passenden Rahmenbedingungen.
Am Ende zählt für uns eines: Ein Umfeld, das auf Vertrauen, Verantwortung und echter Zusammenarbeit basiert.
Und Du sollst die Arbeitsform finden, in der Du Dein Potenzial am besten entfalten kannst.
Silke Anton HR Managerin
Wie man bei Cegeka Familie, Flexibilität und berufliche Weiterentwicklung verbindet?
Selda zeigt es: Nach verschiedenen Stationen im Unternehmen ist sie heute dort angekommen, wo ihre
Leidenschaft liegt – in der Buchhaltung. Mit Teilzeit und Homeoffice Kombination.
Was genau machst Du aktuell bei Cegeka?
Ich arbeite in Teilzeit in der Buchhaltung und unterstütze unser Team in München. Allerdings wohne ich in der Nähe von Aschaffenburg, daher bin ich mal in München und mal in Neu-Isenburg – wenn ich nicht im Homeoffice bin.
Du bist schon lange bei Cegeka. Warst Du die ganze Zeit in der Buchhaltung?
Nein, überhaupt nicht. Ich habe meine Ausbildung als Bürokauffrau in der Buchhaltung
begonnen – und da merkte ich sehr schnell: Das ist genau mein Ding. Danach habe ich verschiedene Stationen
durchlaufen, etwa im Einkauf oder Vertrieb, Recruiting, aber am Ende bin ich zurück in die Buchhaltung
gegangen, weil mir die Arbeit einfach großen Spaß macht.
2011 bin ich während meiner ersten Schwangerschaft in Elternzeit gegangen und anschließend wieder
eingestiegen – damals allerdings am Flughafen.
Direkt im Aviation-Bereich?
Ja, ich war als Projektassistenz dort. Die zwei Jahre dort waren wirklich toll – die Umgebung, das Team, die Dynamik. Danach kam meine zweite Schwangerschaft und ich bin anschließend ins Recruiting-Backoffice und schließlich wieder in die Buchhaltung gewechselt.
Kannst Du Dir vorstellen, wieder zurück an den Flughafen zu gehen?
Eher nicht. Der Arbeitsweg wäre schlicht zu weit von Aschaffenburg aus – damals bedeutete das täglich rund 70 km über die A3, inklusive Baustellen. Homeoffice gab es zu der Zeit noch nicht, und das war extrem belastend. Heute ist mir wichtig, dass Arbeit und Familie gut zusammenpassen.
Wie sehr beeinflussen die Kinder Deine Jobentscheidungen?
Sehr. Als mein zweites Kind kam, wusste ich: Ein langer täglicher Arbeitsweg funktioniert für uns nicht mehr. Deshalb war der Wechsel ins Recruiting-Backoffice ein echter Glücksfall.
Braucht man dafür unbedingt eine Führungskraft, die selbst Kinder hat?
Nicht zwingend. Aber man braucht Vorgesetzte, die sich in die Situation hineinversetzen können. Gerade kleine Kinder sind eben oft krank, und ohne Homeoffice-Möglichkeiten führt das schnell zu Stress und schlechtem Gewissen. Heute, finde ich, haben viele Unternehmen dazugelernt – und hier bei Cegeka wird das Thema Vereinbarkeit wirklich gelebt und genau deswegen schätze ich Cegeka so sehr.
Selda Ciner
Arved Selos
Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) – allein das Wort sorgt bei vielen Fachkräften, Freelancern und Unternehmen für Stirnrunzeln. Die Vorurteile sind zahlreich: unflexibel, rechtlich riskant oder gar karriereschädigend. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist die Arbeitnehmerüberlassung tatsächlich ein Schreckgespenst, oder birgt sie sogar Chancen, die bisher zu oft übersehen wurden?
Wir haben nachgefragt – unser Experte und Vertriebskollege Arved Seelos vom Standort Neu-Isenburg stand uns Rede und Antwort.
Kannst Du kurz und knapp erklären, was genau Arbeitnehmerüberlassung ist?
Arbeitnehmerüberlassung, auch Zeitarbeit genannt, ist eine Zusammenarbeit zwischen drei Parteien: Ein Arbeitnehmer ist fest bei einem Arbeitgeber (Verleiher) angestellt und wird für eine bestimmte Zeit an ein anderes Unternehmen (Kunde oder Entleiher) ausgeliehen.
Was könnte man dagegen tun?
Die Lösung liegt in einer transparenten Kommunikation: Wenn Arbeitnehmer Vorteile und rechtliche Sicherheiten verstehen, lässt sich die Skepsis abbauen. Das geht aber nur mit guter Beratung und klaren Informationen.
Was macht die Arbeitnehmerüberlassung so attraktiv und warum sollte sie als Karrieresprungbrett betrachtet werden?
Als Zeitarbeitnehmer bekommt man Sicherheit und Flexibilität gleichzeitig. Arbeitnehmerüberlassung vereint Sicherheit und Flexibilität auf ideale Weise. Sie schützt Freelancer vor Risiken wie Scheinselbstständigkeit und öffnet gleichzeitig Türen zu spannenden Projekten, neuen Branchen und renommierten Unternehmen. Für Kandidaten ist sie eine Chance, die eigene Karriere gezielt weiterzuentwickeln, für Unternehmen eine Lösung, um flexibel auf Personalbedarfe zu reagieren, und für Recruiter ein Werkzeug, um Talente erfolgreich zu platzieren.
Welche Herausforderungen bringt die Arbeitnehmerüberlassung für Recruiter mit sich?
Die Arbeitnehmerüberlassung stellt Recruiter vor besondere Herausforderungen, da sie nicht nur Kandidaten und Kunden zusammenbringen, sondern auch sicherstellen müssen, dass alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden. Um Unsicherheiten zu vermeiden und alle Beteiligten kompetent zu beraten, sind fundierte Weiterbildungen und regelmäßige interne Schulungen entscheidend. Das sorgt dafür, dass Recruiter stets auf dem neuesten Stand sind.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Besetzung von Positionen in der Arbeitnehmerüberlassung und wie können Unternehmen diese überwinden?
Aufgrund befristeter Verträge und strenger Kundenanforderungen kann man hier schon ein bisschen von Königsdisziplin sprechen. Auch der Zeitdruck und Kündigungsfristen schrecken viele Kandidaten ab. Die Lösung liegt in einer klaren Kommunikation der Vorteile: Langfristige Perspektiven, spannende Projekte und wertvolle Referenzen sind für hochqualifizierte Fachkräfte attraktive Argumente. Zudem können Unternehmen durch attraktive Benefits wie Fortbildungen, flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice-Optionen die Hürden für Bewerber senken.
Schauen wir mal auf Freelancer – warum stehen viele der Arbeitnehmerüberlassung oft skeptisch gegenüber und was würdest Du entgegnen?
Freelancer befürchten oft, dass die Arbeitnehmerüberlassung ihre berufliche Freiheit einschränkt. Dabei gibt es viele Vorteile, die oft übersehen werden: bezahlte Urlaubstage, Krankheitszeiten und stabilere Einnahmen sind klare Pluspunkte. Zudem bietet das Modell die Möglichkeit, sich in neuen Branchen zu etablieren, Langzeitprojekte zu übernehmen und exklusive Zugänge zu renommierten Unternehmen zu erhalten, die für Freelancer normalerweise schwer erreichbar sind.
Wie kann die rechtliche Komplexität der Arbeitnehmerüberlassung so vereinfacht werden, dass sie für alle verständlicher wird?
Das ist eine große Herausforderung, sowohl für Recruiter als auch für alle Beteiligten. Viele Regelungen, wie der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag oder Tarifverträge, wirken komplex und abschreckend. Die Lösung liegt in gut aufbereiteten Leitfäden, Schulungen und Webinaren, die rechtlicheUnsicherheiten ausräumen. Wissen schafft Vertrauen, und kompetente Beratung kann dazu beitragen, die Angst vor rechtlichen Fallstricken zu nehmen und allen Beteiligten mehr Sicherheit zu geben.
Welche Vorteile bietet die Arbeitnehmerüberlassung für Fachkräfte in Bezug auf spannende Projekte?
Immer mehr Unternehmen wickeln hochkarätige Projekte über Arbeitnehmerüberlassung ab, das ist spannend. Wer sich darauf einlässt, bekommt leichteren Zugang zu exklusiven Projekten, die sonst nur internen oder festangestellten Experten vorbehalten sind. Das bietet nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch die Möglichkeit, wertvolle Referenzen zu sammeln, die die eigene Karriere nachhaltig bereichern können.